Erstellt am 24. April 2013, 15:23

Nur jeder 2. Österreicher glaubt an Staatspension. Der Anteil der Österreicher, die an sichere staatliche Pension glauben, wird immer geringer.

Waren es 2009 noch 61 Prozent, die daran glaubten, dass die staatlichen Pensionen in den kommenden fünf bis zehn Jahren nicht gekürzt werden, so sind es 2013 nur mehr 50 Prozent, geht aus einer aktuellen Gfk-Umfrage hervor. Für die Studie wurden Mitte April 500 Österreicher über 15 Jahre befragt.

#Dagegen hat sich der Anteil jener, die glauben, beim staatlichen Pensionssystem könnte es zu Schwierigkeiten kommen, seither von 21 Prozent auf 42 Prozent verdoppelt. Blicken die Österreicher noch weiter in die Zukunft, fällt der Glaube an die Sicherheit von staatlichen Pensionen noch geringer aus: Auf Sicht von zehn bis 15 Jahren erwartet eine deutliche Mehrheit von 77 Prozent, dass es zu weiteren Kürzungen kommen wird. Nur 10 Prozent glauben an voll gesicherte staatliche Pensionen. 2009 waren es 60 Prozent bzw. 21 Prozent.

Je älter die Befragten, desto zuversichtlicher sind sie hinsichtlich ihrer eigenen voll gesicherten staatlichen Pension. Dagegen glauben nur 5 Prozent der bis 29-Jährigen, dass ihre Pension bei Pensionsantritt noch voll abgesichert ist.

Männer gehen im Vergleich zu Frauen auf Sicht von fünf bis zehn Jahren eher davon aus, dass die Pensionen sicher sein werden. Nur 4 Prozent der berufstätigen Frauen glauben, dass es in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren zu keinen weiteren Kürzungen kommen wird.

Glauben Sie noch an eine staatliche Pension in der Zukunft? Falls nicht, steuern Sie dem entgegen bzw.  sichern Sie sich ab?
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