Erstellt am 27. September 2013, 08:34

Ölpreise weiter gefallen. Angesichts der jüngsten Entwicklungen in der Syrienkrise sind die Ölpreise zum Wochenschluss weiter gefallen.

Die fünf Veto-Mächte im UNO-Sicherheitsrat hatten sich am Donnerstag auf einen Entwurf für eine neue Syrien-Resolution geeinigt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete Freitag früh 109,08 US-Dollar (80,8 Euro). Das waren 13 Cent weniger als am Donnerstag.

Entspannung in der Syrien-Krise wirkte sich aus

Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 33 Cent auf 102,70 Dollar. In der Tendenz stehen die Notierungen am Ölmarkt seit etwa einer Woche unter Druck.

Ausschlaggebend sind vor allem die sachte Entspannung in der Syrien-Krise und die zaghafte Annäherung zwischen den USA und Iran. Ein Gegengewicht ist der Dollar. Seitdem die US-Notenbank Fed vor gut einer Woche beschlossen hatte, ihre Geldschwemme zunächst unvermindert fortzuführen, neigt die amerikanische Währung zur Schwäche. Das stützt die Ölpreise.