Erstellt am 10. November 2011, 11:53

OeNB schloss Abkommen mit chinesischer Zentralbank. Die Oesterreichische Nationalbank ist seit Donnerstag die erste Notenbank außerhalb Asiens, der Veranlagungen in der chinesischen Währung Renminbi möglich sind. Und zwar über die chinesische Zentralbank People's Bank of China (PBC), mit der sie ein Abkommen geschlossen hat.

Die Gouverneure beider Notenbanken, Xiaochuan Zhou und Ewald Nowotny, unterzeichneten in Peking die Vereinbarung.

"Wir nennen keine Details zur Strategie, die dahintersteckt", sagte ein Sprecher der OeNB auf Nachfrage der APA. "Die Möglichkeit hat sich eröffnet und grundsätzlich ist Ziel von Veranlagungen, bestmögliche Erträge zu erzielen", hielt sich der Sprecher bedeckt. Die EZB sei nicht einbezogen.

Der Renminbi ("Volkswährung") wurde im Jahr 1949 vom kommunistischen Regime nach Gründung der Volksrepublik China eingeführt. Ein Euro ist derzeit 8,65 Renminbi wert. Die auch Yuan genannte Währung ist mit einer Bandbreite von 0,5 Prozent an den US-Dollar gekoppelt.