Erstellt am 17. Oktober 2011, 10:27

OeNB sieht 4 Mrd. Kapitalbedarf heimischer Banken. Wie Hannes Androsch, Vize-Aufsichtsratschef der "Banken-ÖIAG" Fimbag, geht auch der Vize-Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Wolfgang Duchatczek, von einem Kapitalisierungsbedarf heimischer Banken von bis zu vier Mrd. Euro aus.

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Wahrscheinlich würden die Institute aber nicht die volle Summe benötigen, sagte Duchatczek laut "Presse".

Insgesamt werde die Bankenkapitalisierung 200 bis 230 Mrd. Euro kosten, heißt es in dem Artikel. Wie berichtet wollen die EU-Regierungschefs schon bei ihrem Gipfel am Sonntag eine Kapitalisierung der europäischen Banken - notfalls auch gegen deren Willen - beschließen.

Duchatczek sagte der Zeitung, Grundvoraussetzung für einen Schuldenschnitt in Griechenland sei eine Abschottung anderer gefährdeter Mitglieder der Eurozone und der stark in Anleihen dieser Staaten investierten Großbanken. Eine Kapitalisierung müsse wegen der heiklen Lage der Eurozone möglichst rasch erfolgen, das konkrete Modell müsse bis zum G-20-Gipfel im November ausgearbeitet sein. Die Reihenfolge könne nur sein: Erst Rekapitalisierung, dann Haircut.

59 Prozent der heimischen Manager sprechen sich in einer neuen Umfrage des Management Club für eine Entschuldung Griechenlands über ein Insolvenzverfahren aus. Dieses Insolvenzverfahren müsse natürlich "geordnet" sein, "damit es zu keiner Kettenreaktion kommt", sagte Club-Präsident Herbert Paierl zum "WirtschaftsBlatt". 56 Prozent der Ende September befragten 200 Manager sind für eine europäische Wirtschaftsregierung und 72 Prozent für Schuldenabbau durch Einsparungen bzw. für Einsparungen statt neuen Steuern.