Erstellt am 18. Februar 2013, 13:19

Österreich als Unternehmensstandort attraktiv. Österreich als Wirtschaftsstandort war im vergangenen Jahr bei internationalen Unternehmen weiterhin beliebt.

 Die Anzahl der neu angesiedelten ausländischen Betriebe hat sich 2012 gegenüber 2011 auf 201 erhöht. Damit konnten 2.385 Arbeitsplätze geschaffen werden. Die dadurch ausgelösten Investitionen verringerten sich aber auf 282,4 Mio. Euro, so die Bilanz des ABA-Invest in Austria.

"Der Standort Österreich ist nach wie vor ausgesprochen attraktiv", resümierte Wirtschaftsminister Mitterlehner. Die Betriebsansiedelungen hätte im Vorjahr wieder das Niveau von 2007 erreicht. Es sei das zweitbeste Ergebnis seit Gründung der Betriebsansiedelungsagentur im Jahr 1982, und die Tendenz sei weiter steigend, so der Minister. Wie viele Unternehmen sich im Vorjahr wieder aus Österreich zurückgezogen haben, konnte Mitterlehner nicht beantworten, darüber gebe es keine Statistiken.

Ein leichter Rückgang bei deutschen Investoren habe durch Investoren aus Osteuropa, den BRIC-Staaten und Italien kompensiert werden können. Erstmals sei im Vorjahr auch ein Betrieb aus Griechenland dabei gewesen. Österreich profitiere nach wie vor von seiner Funktion als Sprungbrett nach Osteuropa, so der Minister, weitere Motive für die Ansiedelung seien die Qualifikation und Motivation der Arbeitnehmer und die hohe Stabilität und Rechtssicherheit.

Die Zahl der neu angesiedelten deutschen Firmen war mit 63 leicht rückläufig. Im Jahr davor waren es noch 71. Zu einem regelrechten Boom kam es dagegen bei italienischen Unternehmen, die sich hauptsächlich in Kärnten ansiedelten - in Summe waren es 22. Dahinter folgen Russland mit elf Projekten, Slowenien mit zehn und Ungarn mit neun. Großbritannien und die Schweiz folgen mit acht, China mit bereits sieben und die USA und Brasilien mit jeweils sechs Ansiedelungen. Mehr als die Hälfte der neuen Firmen haben sich in Wien angesiedelt gefolgt von Kärnten und Oberösterreich.