Erstellt am 12. Juli 2012, 14:17

Österreich beweist sich erneut als attraktiver Wirtschaftsstandort. Österreich hat im ersten Halbjahr 2012 bei internationalen Investoren verstärkt gepunktet: Die Zahl der neuen ausländischen Investitionsprojekte lag um 18 Prozent über dem Vorjahreswert, einen Anstieg gab es es auch bei Investitionsvolumen und Arbeitsplätzen.

Die Betriebsansiedlungsagentur ABA-Invest in Austria konnte gemeinsam mit den Regionalgesellschaften von Jänner bis Juni 94 neue Investitionsprojekte (1.Halbjahr 2011: 80) in Österreich ansiedeln.

"Trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen beweist sich Österreich erneut als attraktiver Wirtschaftsstandort", so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner als ABA-Eigentümervertreter heute, Donnerstag, in einer Pressemitteilung. Das damit verbundene Investitionsvolumen stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 115 auf 116 Mio. Euro gestiegen, die Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze auf 1.000 (1. Halbjahr 2011: 970).

"2012 ist wegen der anhaltenden Debatten über die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum kein einfaches Jahr für internationale Betriebsansiedlungen. Angesichts der derzeit von der ABA bearbeiteten rund 650 offenen Investitionsprojekte können wir aber weiterhin optimistisch sein", so Mitterlehner. Besonders erfreulich sei, dass sich im ersten Halbjahr neben 8 F&E-treibenden Unternehmen auch 3 Headquarters unter den Neu-Investoren befanden.

Die meisten neuen Ansiedlungen kamen im ersten Halbjahr einmal mehr aus Deutschland mit 35 Projekten (erstes Halbjahr 2011: 35). Italien belegt mit 10 (7) Unternehmen den zweiten Platz, gefolgt von Russland und Großbritannien mit je 6 Investitionsprojekten. Die Anzahl der neuen Investoren aus der Region Ost- und Südosteuropa erhöhte sich von 17 auf 26. Neben Russland mit 6 Unternehmen verzeichnete die ABA ein verstärktes Interesse aus Slowenien (5 Ansiedlungen) sowie aus Ungarn und Tschechien mit je 3 Projekten.

Unter den Bundesländern war Wien mit 49 Betriebsansiedlungen stärkster Standort, gefolgt von Kärnten mit 12 und der Steiermark mit 8 Betriebsansiedlungen. Je 7 Betriebe siedelten sich in Salzburg und Oberösterreich an und je 5 in Niederösterreich und Tirol.