Erstellt am 21. Oktober 2013, 19:48

Österreich verlor mit Bankenhilfe 4,3 Mrd. Euro. Die Bankenhilfe hat die Republik Österreich zwischen 2009 und 2012 bereits rund 4,3 Mrd. Euro gekostet, zitiert der "Standard" aktuelle Berechnungen der EU-Statistikbehörde Eurostat.

Inklusive dem neuerlichen Zuschuss für die notverstaatlichte Hypo Alpe Adria und die staatliche Kommunalkredit-Bad Bank "KA Finanz" hat die Republik bereits deutlich mehr als fünf Mrd. Euro verloren.

Von 2009 bis 2012 beliefen sich die Ausgaben für die Bankenhilfen auf 6,25 Mrd. Euro, wobei Haftungen als nicht budgetrelevant betrachtet werden. Die Einnahmen des Staates aus Haftungsentgelten und Dividenden auf das zur Verfügung gestellte Partizipationskapital summierten sich auf 1,9 Mrd. Euro. Daraus ergibt sich eine Lücke von 4,35 Mrd. Euro. "2012 war mit einem Netto-Defizit von 2,6 Milliarden bisher das schlechteste Jahr", schreibt die Zeitung. Als größte Brocken hätten sich der Einschuss in die Bad Bank der Kommunalkredit infolge des Schuldenschnitts Griechenlands und die Rettung der Volksbanken AG (ÖVAG) herausgestellt.