Erstellt am 21. Juni 2011, 11:13

Österreich wirtschaftlich drittgesündestes Land. Österreich ist nach Berechnungen der Allianz Volkswirte hinter Deutschland und Luxemburg das wirtschaftlich drittgesündeste Land in der Eurozone. Die Allianz hat die 17 Staaten der Eurozone auf Basis von 15 quantitativen Indikatoren analysiert. Demnach ist Österreich bei Beschäftigung, Produktivität und Ressourceneffizienz "Europameister".

Österreich ist nach Berechnungen der Allianz Volkswirte hinter Deutschland und Luxemburg das wirtschaftlich drittgesündeste Land in der Eurozone. Die Allianz hat die 17 Staaten der Eurozone auf Basis von 15 quantitativen Indikatoren analysiert. Demnach ist Österreich bei Beschäftigung, Produktivität und Ressourceneffizienz "Europameister".

Auf den vier letzten Plätzen befinden sich Spanien, Portugal, Irland und als Schlusslicht Griechenland. Die nach Deutschland zweitgrößte Euro-Volkswirtschaft Frankreich liegt im Mittelfeld auf Rang acht.

In den Kategorien finanzielle Nachhaltigkeit sowie Verschuldung privater inländischer Sektoren und Nettoauslandsvermögenssituation liegt Österreich auf Platz 4, bei der Wettbewerbsfähigkeit und Inlandsnachfrage auf Platz 2. In der Kategorie Solidität der Staatsfinanzen konnte Österreich Platz 6 halten, Spitzenreiter in dieser Kategorie ist Estland, das erst zu Jahresbeginn dem Euro beigetreten ist, heißt es am Dienstag in einer Aussendung der Allianz.

Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise attestiert den Euro-Krisenländern "erste Anpassungserfolge". Es sei aber mehr Zeit nötig, bis die eingeleiteten Strukturreformen griffen. Im Falle Griechenlands warnt er vor einem Schuldenschnitt. Dadurch würde sich die Krise weiter ausbreiten. Demgegenüber halte er das geplante weitere Hilfspaket, flankiert durch eine freiwillige Umschuldung privater Gläubiger und ein strategisches Investitionsprogramm der Europäischen Union, für sinnvoll.