Erstellt am 09. Dezember 2011, 11:19

Österreicher bei Geldanlagen überfordert. Die Österreicher sind mit dem Thema "Geldanlagen und Finanzen"überfordert. Zwar meinen fast 90 Prozent, jeder Bürger sollte sich mit dem Thema gut auskennen. Jedoch fühlen sich nur 10 Prozent "sehr gut", 40 Prozent "eher" informiert, 38 Prozent "eher nicht" und zwölf Prozent gaben in einer Umfrage des Linzer market-Instituts an, bei dem Thema überhaupt nicht durchzublicken.

Der Aussage "Das Thema Geldanlagen ist so komplex, dass man als Kunde kaum noch beurteilen kann, was gut und was schlecht ist" stimmten 91 Prozent der Befragten zu. Bei Personen mit einem geringeren Bildungsniveau waren es sogar 100 Prozent und selbst bei den Höhergebildeten mit Matura oder Universitätsabschluss schlossen sich 81 Prozent dieser Meinung an. Die Gründe für eine derartige Schattenzone im Wissen der Bevölkerung lägen offenkundig in der fehlenden Transparenz der Thematik, schlussfolgerte das Institut.

Als geeignete Informationsquellen um allgemeines Wissen zu Finanzen und Geldanlagen zu vermitteln, nannten 58 Prozent unabhängige Finanzberater, also Berater, die nicht für eine Bank, Versicherung oder Fondsgesellschaft arbeiten, 45 Prozent Bücher und Fachzeitschriften und 39 Prozent Banken, Versicherungen oder Fondsgesellschaften. 14 Prozent gaben an, dass sie Wissen bei Eltern oder in der Familie erwerben, 10 Prozent an einer Universität.