Erstellt am 14. September 2011, 14:02

Österreicher Meister im Sammeln von Elektroschrott. Obwohl der Sammeltrieb der Österreicher bei Elektroaltgeräten im Vorjahr gegenüber 2009 von 9,3 auf 9,1 Kilogramm pro Kopf leicht rückläufig war, bewegen sie sich immer noch im europäischen Spitzenfeld. "Als Umweltministerium können wir mit dem Erreichten zufrieden sein", betonte Generalsekretär Mang. Die gesamte Sammelmenge betrug über 73.000 Tonnen.

Doch nicht nur alte Waschmaschinen, Geschirrspüler, Herde, Kühlschränke, Fernseher und Leuchtstofflampen werden recht gewissenhaft retourniert, auch Batterien finden ihren Weg zurück in den Rohstoffkreislauf. Die EU-Vorgaben betreffend der Sammelquote bis 2016 wurden hier bereits 2010 erfüllt.

"Im Bereich Batterien haben wir in Österreich den EU-Zielwert von 2016 mit über 45 Prozent bereits im Vorjahr erreicht", freut sich Mang. Dabei müssten bis 2012 laut EU erst 25 Prozent der in den Verkehr gesetzten Mengen gesammelt werden. 1,6 Mio. Gerätebatterien wurden gesammelt. Bei der Abgabe von Altgeräten habe Österreich im internationalen Vergleich "besser abgeschnitten als alle unsere Nachbarländer".

Mit einer Sammelmenge von über 73.000 Tonnen an Elektroaltgeräten liegt Österreich im ersten Drittel der EU. Das Volumen lag um gut 127 Prozent über dem EU-Ziel. Mit über 2.100 kommunalen Sammelstellen hat die Alpenrepublik das europaweit dichteste Netz.

Im Bundesländer-Ranking lagen die Oberösterreicher mit einer durchschnittlichen Sammelmenge von 10,85 Kilogramm pro Einwohner an der Spitze - gefolgt von Tirol, Salzburg und Vorarlberg, deren Quoten ebenfalls bei mehr als zehn Kilogramm pro Kopf erreichten.

2010 wurden auch 753.00 Gasentladungslampen gesammelt, darunter fanden sich auch 115.000 Energiesparlampen. Die Sammelquote lag bei über 62 Prozent.