Erstellt am 06. Mai 2011, 08:29

Österreicher sparen nach der Krise weniger. Die Österreicher bleiben in den nächsten Jahren weiter Sparmeister in Europa, ihre Lust, Geld zur Seite zu legen, lässt aber nach, geht aus einer Studie der Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank hervor. Gleichzeitig erhöht sich demnach der Wohlstand der Bürger - das durchschnittliche Geldvermögen erholt sich von derzeit 54.900 auf 62.800 Euro im Jahr 2015.

Die Österreicher bleiben in den nächsten Jahren weiter Sparmeister in Europa, ihre Lust, Geld zur Seite zu legen, lässt aber nach, geht aus einer Studie der Macro-Consult im Auftrag der Erste Bank hervor. Gleichzeitig erhöht sich demnach der Wohlstand der Bürger - das durchschnittliche Geldvermögen erholt sich von derzeit 54.900 auf 62.800 Euro im Jahr 2015.

Basis der Berechnungen ist allerdings eine Inflationsrate von rund zwei Prozent bzw. von nur 1,2 Prozent im Jahr 2015. Zum Vergleich: Im März lag die Inflationsrate bei 3,1 Prozent, die Lohnabschlüsse blieben zuletzt deutlich darunter.

"Derzeit legt jeder Österreicher jährlich 1.819 Euro oder 9,1 Prozent von seinem Einkommen auf die hohe Kante. 2005 waren es 1.742 Euro bzw. 9,7 Prozent. Und 2015 soll der jährliche Sparbetrag trotz steigenden Einkommen bei 1.819 Euro und damit auf dem Niveau von 2010 bleiben", teilte die Bank am Freitag mit.