Erstellt am 25. April 2013, 14:33

Österreicher trinken wieder mehr Wein. Die Österreicher trinken künftig wieder etwas mehr Wein und dabei am liebsten einheimische Tropfen, geht aus einer Studie des britischen Marktforschungsinstituts "The iwsr" im Auftrag der Vinexpo Bordeaux hervor.

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Im Ausland ist österreichischer Wein demnach in den USA am beliebtesten, die Deutschland als größten Abnehmer von Platz eins verdrängt haben.

Der Schaumweinkonsum stieg zwischen 2007 und 2011 um 10 Prozent, während die Stillweine um 3,1 Prozent zurückgingen. Insgesamt gab es daher ein Minus von 2,11 Prozent. Für die kommenden Jahre wird aber mit einer Trendumkehr gerechnet. Für den Zeitraum 2012 bis 2016 sollte es ein Plus von knapp über einem Prozent geben.

Dem weltweiten Trend zum Rotwein folgt man hierzulande nicht. Getrunken wird zu mehr als zwei Dritteln (67 Prozent) Weißwein. Nach einem starken Nachfrage-Minus von 11,8 Prozent von 2007 bis 2011 wird nun bis 2016 ein leichtes Plus von 0,5 Prozent erwartet. Ein deutlich stärkerer Anstieg wird jedoch bei Rose-Weinen mit plus 1,22 Prozent prognostiziert, die allerdings nur einen Marktanteil von unter einem Prozent haben.

Die heimischen Weine dominieren trotz eines Importanstiegs von mehr als einem Fünftel (plus 22 Prozent) mit circa 26 Millionen Kisten (je 9 Liter) verglichen mit 5,2 Millionen Kisten Importweinen. Bis 2016 wird mit einem Importplus von 7,4 Prozent gerechnet. Bei den ausländischen Weinen lag Italien mit 3,1 Millionen Kisten auf dem ersten Platz, gefolgt von Spanien (0,45 Millionen Kisten) und Frankreich (0,43 Millionen Kisten).

Die Exporte in die USA stiegen im Zeitraum 2007 bis 2011 um 483 Prozent auf 3,9 Millionen Kisten. Auf Platz zwei der Exportmärkte lag Deutschland (3,07 Millionen Kisten). Stark gestiegen sei auch die Nachfrage nach österreichischem Wein in Schweden, den Niederlanden und der Schweiz. Der Export in die Tschechische Republik sei dagegen mit minus 70 Prozent komplett eingebrochen.