Erstellt am 10. Januar 2013, 15:24

Österreicher zieht es 2013 verstärkt in den Urlaub. Die Österreicher zieht es 2013 verstärkt in den Urlaub. Drei Viertel (77 Prozent) wollen heuer vereisen, fast ein Viertel (22 Prozent) sogar öfter als im Vorjahr und nur 12 Prozent weniger oft.

Das berichtete die Meinungsforscherin Helene Karmasin zum Auftakt der Ferien-Messe Wien. Die Preise bleiben heuer laut Verkehrsbüro Group im Schnitt weitgehend stabil.

Als beliebteste Destination kristallisiert sich heuer die Türkei heraus, die bisher mit 12,7 Prozent den größten Anteil der Umsätze auf sich gezogen hat. Dahinter rangieren Spanien und Italien mit 9,7 bzw. 8,0 Prozent. Ebenfalls unter den Top-Five finden sich die USA (7,7 Prozent); dahinter folgt Griechenland (6,9 Prozent), das angesichts seiner politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen auch 2012 zu den Sorgenkindern der heimischen Touristiker gehörte.

"Heuer gibt es kaum ein Land, das die Preise erhöht - eigentlich gibt man nur noch Treibstofferhöhungen weiter", sagte Verkehrsbüro-Vorstandsdirektor Martin Bachlechner. Die Türkei habe ihr Angebot bereits im Vorjahr verteuert. In Griechenland seien die Hotels "eher günstiger geworden", Traumdestinationen wie die Malediven würden immer teurer. Bei den Fernreisen komme es oft auf den Dollarkurs an.

"Trotz Wirtschaftskrise sind die Leute bereit, Geld für Urlaub auszugeben und wir gehen sehr optimistisch in die Saison", betonte Bachlechner. 14 Prozent gaben in der Umfrage an, mehr Budget als 2012 zur Verfügung zu haben, 18 Prozent können heuer weniger für ihren Urlaub ausgeben. Über 2.000 Euro können heuer 21 Prozent für die Ferien verbrauchen; fast ein Viertel (23 Prozent) hat dafür nur bis zu rund 500 Euro flüssig.