Erstellt am 27. Juni 2012, 11:44

Österreichische Airlines punkten in Italien. Trotz der Rezession in Italien wollen österreichische Fluggesellschaften in Italien stärker Gas geben. Den Ton gibt die österreichische Air Berlin-Tochter Niki an.

Seit kurzem fliegt die Airline täglich außer Samstag zwischen Wien und Florenz. Neben den bestehenden Nonstop-Flügen nach Rom und Mailand ist nun die toskanische Hauptstadt als Italien-Destination dazugekommen.

Darüber hinaus wird von Niki auch die Stadt Olbia auf Sardinien angeflogen. "Wien ist ein Reiseziel, das bei Italienern zu jeder Jahreszeit beliebt ist. Im Sommer punktet die Stadt mit dem kulturellen Angebot, in der Winterzeit mit den Adventsmärkten und dem Weihnachtsflair. Unsere neue Flugverbindung Florenz-Wien hat bereits großen Erfolg geerntet. Wir sind mit den Buchungen sehr zufrieden", sagt Susanna Sciacovelli, Generaldirektorin für den italienischen Markt von Air Berlin, Deutschlands zweitstärkster Fluggesellschaft.

Auch die AUA gibt in Italien verstärkt Gas und setzt dabei vor allem auf den Süden. So werden in diesem Sommer zusätzliche Verbindungen nach Catania und Neapel angeboten. 103 Flüge zwischen Wien-Schwechat und italienischen Flughäfen gibt es wöchentlich. "Wir wollen die guten Resultate des Jahres 2011 bestätigen, was angesichts der schwierigen Wirtschaftslage in Italien nicht einfach ist. Daher sind wir noch stärker bestrebt, wettbewerbsfähige Preise anzubieten. Viele italienische Unternehmen haben ihre Reisen reduziert und achten immer mehr auf die Ticketpreise", sagt Glauco Grossi, Country Manager der AUA für Italien und Malta.

Um trotz des schwierigen Umfelds verstärkt italienische Passagiere zu gewinnen, setzt die AUA auf Investitionen im Werbungsbereich. "Nah den Heimmärkten Österreich, Deutschland und Schweiz ist Italien das Land, in dem die meisten Umsätze generiert werden", so Grossi. Es sei daher logisch, dass die AUA stark in Italien investiere. Jährlich seien mindestens drei große Werbekampagnen vorgesehen.