Erstellt am 12. Juni 2012, 12:25

Österreichs Arbeitsmarkt weiterhin stabil. Griechenland de facto pleite, Spanien und Italien straucheln - aber Österreich bleibt stabil. Das geht zumindest aus dem Beschäftigungsausblick für das dritte Quartal der Zeitarbeitsfirma Manpower hervor.

40 Prozent der Befragten haben Probleme, hochqualifiziertes Personal zu bekommen. Im Jahr zuvor waren dies "nur" 27 Prozent. "Der aktuelle Beschäftigungsausblick zeigt deutlich, dass der österreichische Arbeitsmarkt stabil ist, sowohl im Vorquartals- als auch im Vorjahresvergleich", so Erich Pichorner, Geschäftsführer ManpowerGroup Österreich.

Insgesamt sind die heimischen Personalisten optimistischer als in anderen Ländern der Europäischen Union. Zwölf Prozent der befragten Personalleiter (Sample: 750 Personen) wollen den Mitarbeiterstand erhöhen, 84 Prozent gleich lassen und nur drei Prozent reduzieren. Der anhaltende Aufwärtstrend bei Neueinstellungen in Wien, der mittlerweile seit einigen Quartalen anhält, "ist sehr vielversprechend", betonte Pichorner am Dienstag in einer Aussendung. Sehr gut schaut es auch in Vorarlberg, Tirol und Niederösterreich aus, schlecht hingegen in Kärnten.

Im Sektor Finanz & Dienstleistungen stehen die Chancen am besten eine Stelle zu bekommen. "Hier ergibt der Wert sensationelle plus 24 Prozent, gefolgt vom Sektor Energieversorgung mit 14 Prozent", so Erich Pichorner.