Erstellt am 15. August 2013, 10:12

Österreichs Bahnfahrer wollen mehr Verbindungen. Österreichs Bahnfahrer wünschen sich mehr Zugverbindungen. Das ist ein Ergebnis des Bahntests des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ), für den 15.000 Passagiere befragt wurden.

Außerdem wünschen sich die Fahrgäste ein Österreich-Ticket für alle öffentlichen Verkehrsmittel sowie einen bundesweiten Taktfahrplan.
Die besten Noten gab es für das Zugpersonal, weniger Freude hatten die Passagiere mit den Sanitäranlagen, den Informationen bei Verspätungen und dem Empfang für Handys.

Bahnfahren ist in

Jeder dritte Befragte gab an, heuer mehr Bahn gefahren zu sein als im Jahr davor, knapp mehr als die Hälfte fahren gleich viel wie im Vorjahr. Im Schnitt fuhr im Vorjahr jeder Österreicher 1.330 Kilometer im Zug. In Europa wird dieses Verkehrsmittel nur in der Schweiz und in Frankreich noch stärker genutzt. Die 15.047 Befragten saßen übrigens in Zügen der Graz-Köflacher-Bahn, der ÖBB, der Raaberbahn, der Steiermärkischen Landesbahnen, der Westbahn, der Wiener Lokalbahnen sowie der Zillertalbahn.

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Zugpersonals wurden mit der Durchschnittsnote 1,6 beurteilt, das Personal des Bordservice erhielt die Note 1,5. Der Handyempfang wurde ebenso mit der Note 2,4 bewertet wie die Sauberkeit der Toiletten. Die Informationen bei Verspätungen kamen überhaupt nur auf die Note 2,6. Vier von zehn Fahrgästen gaben an, dass die Fahrradmitnahme wichtig ist, jeder dritte davon zeigte sich damit allerdings unzufrieden.

Passagiere unter 30 gingen mit der Bahn wesentlich strenger ins Gericht als ihre mitreisenden über 60-Jährigen. "Ältere Fahrgäste können sich noch an die Bahn vor 20, 30 Jahren erinnern und erleben die heutige Qualität als deutliche Verbesserung", erklärte VCÖ-Sprecher Christian Gratzer diesen Unterschied.