Erstellt am 17. Mai 2011, 12:07

Österreichs Betriebe sparten 2010 CO2 ein. Industriebetriebe und Energieversorger die am österreichischen Emissionshandel teilnehmen, haben im vergangenen Jahr um rund 3,7 Prozent weniger CO2-Zertifikate eingelöst als sie zugeteilt bekommen haben.

Industriebetriebe und Energieversorger die am österreichischen Emissionshandel teilnehmen, haben im vergangenen Jahr um rund 3,7 Prozent weniger CO2-Zertifikate eingelöst als sie zugeteilt bekommen haben. Das geht aus Angaben der Zertifikateregisterstelle ECRA vom Montag hervor.

Obwohl sich die Produktion 2010 wieder dem Vorkrisenniveau angenähert hat, gaben die 210 teilnehmenden Anlagen für 2010 nur 30,9 Millionen Zertifikate ab. Die Zuteilungsmenge beträgt 32,1 Millionen Tonnen. 2010 ist das dritte Jahr der Handelsperiode, die bis 2012 andauert. Nicht verbrauchte Zertifikate können innerhalb der Handelsperiode verwendet werden. Die teilnehmenden Betriebe müssen jeweils bis Ende April die Zertifikate für die Emissionen des Vorjahres einlösen.