Erstellt am 25. August 2011, 09:29

ÖVAG nach Abschreibung bis Juni nur knapp schwarz. Eine 24 Mio. Euro schwere Wertberichtigung auf Griechenland-Anleihen hat das Ergebnis der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) im ersten Halbjahr 2011 massiv belastet. Damit blieb unterm Strich ein Nettogewinn von nur 0,5 Mio. Euro, nach 14,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2010. Dies gab die ÖVAG am Donnerstag kurzfristig bekannt.

Eine 24 Mio. Euro schwere Wertberichtigung auf Griechenland-Anleihen hat das Ergebnis der Österreichischen Volksbanken AG (ÖVAG) im ersten Halbjahr 2011 massiv belastet. Damit blieb unterm Strich ein Nettogewinn von nur 0,5 Mio. Euro, nach 14,6 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2010. Dies gab die ÖVAG am Donnerstag kurzfristig bekannt.

Die Bank wird zur Zeit drastisch redimensioniert. Der Mitte Juli paktierte Verkauf der 51-prozentigen Ostbanktochter VBI (Volksbank International, außer Rumänien) an die russische Sberbank wird noch final verhandelt. Die Bank hielt heute fest, dass das Closing unverändert bis Ende 2011 statt finden soll. Ebenfalls für 2011 angestrebt ist der Verkauf des Pakets an der Raiffeisen Zentralbank (RZB). Ebenfalls keine Veränderung gebe es im Plan, noch heuer die ersten 300 Mio. Euro des vom Staat eingeschossenen Partizipationskapitals (PS-Kapital) abzuschichten.

Das operative Ergebnis sei zwar im zweiten Quartal 2011 mit 105 Mio. Euro gegenüber dem ersten Quartal 2011 (94 Mio. Euro) gestiegen. Es lag zum Halbjahr mit 199 Mio. Euro aber wegen der Reduktion der Geschäftsfelder unter dem Halbjahreswert vom Vorjahr (234 Mio. Euro). Der Periodenüberschuss vor Steuern für das erste Halbjahr 2011 ging wegen der Wertberichtigungen auf Wertpapiere (v.a. Griechenland-Bonds) von 45 auf 10,5 Mio. Euro zurück.