Erstellt am 20. Juni 2012, 14:46

OMV richtet Förderaktivitäten in Nordsee neu aus. Die OMV hat über ihre britische Tochter eine Reihe von Deals in der Nordsee abgeschlossen, die zu einer Fokussierung ihrer Aktivitäten auf die Region westlich der Shetlandinseln führen werden.

Anteile an einer Reihe von Lizenzen im Gebiet um das Beryl-Feld wurden um 118 Mio. Dollar (93,5 Mio. Euro) von einem unbekannt bleibenden Käufer erworben.

Mit dem Abschluss der Transaktion wird im vierten Quartal 2012 gerechnet. OMV hat diese Beteiligungen 1990 erworben. Damals handelte es sich um ihre ersten Offshore-Beteiligungen weltweit.

Die OMV hat ferner eine Swap-Vereinbarung mit Statoil (U.K.) Limited getroffen, nach der sie einen 17,5 Prozent-Anteil an einer von Total operierten Lizenz (P.967) erwirbt und dafür einen 30-prozentigen Anteil an der Lizenz P.726 abgibt. OMV ist Betriebsführer der Lizenzen P.1488 und P.1854, die an die Explorationslizenz P.967 angrenzen. Sie veräußerte ferner einen 1,5 Prozent-Anteil Anteil am Boa Produktionsfeld an Bridge Energy (SNS) Limited für eine Zahlung von 18 Mio. Dollar.

"Das sind die ersten Schritte, um im Einklang mit unserer Strategie unsere Aktivitäten auf die wichtige Region westlich der Shetlandinseln zu fokussieren", sagte Jaap Huijskes, E&P-Vorstand. "OMV hat in diesem Gebiet eine Produktionsbeteiligung am Schiehallion-Ölfeld. Dieses wird derzeit umfangreich neuentwickelt." Ziel ist ein Produktionsstart im Jahr 2016.