Erstellt am 15. Juli 2016, 08:17

Neue Technologie für die Zukunft der NÖN/BVZ. In einem moderneren, übersichtlicheren Gewand präsentieren sich die Portale NÖN.at und BVZ.at seit Ende Juni 2016.

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Doch nicht nur die Optik wurde einem Rebrush unterzogen. Dahinter steckt ein Wechsel der gesamten bestehenden Technologie auf das System spunQ3.CMS des Wiener Unternehmens STRG.AT.

2014 wurden NÖN.at und BVZ.at zuletzt einem umfassenden Relaunch unterzogen. Die Arbeiten wurden weitgehend intern durchgeführt und die damals bestehende CMS-Technologie optimiert. 2015 entschloss man sich, die technologische Grundlage auf völlig neue Beine zu stellen und suchte nach einem geeigneten Anbieter, der dem Niederösterreichischen Pressehaus dabei helfen konnte, den Weg in die Welt von Semantic-Web und Data-Driven Publishing zu finden.

Überarbeitete Informations-Architektur

Nach einem Auswahl-Verfahren fasste man in die Wiener Technologie-Schmiede STRG.AT Vertrauen und beauftragte sie für einen Rebrush des Frontend-Konzepts sowie der gesamten Backend-Technologie. Das System spunQ3.CMS stellt für Medienunternehmen und Corporate-Publishing automatisierte kontextuelle Content-Verbindungen her.

Aufgrund dieser Vernetzungen steigen Werte wie Klickrate und Verweildauer in Web-Portalen potenziell stark an. STRG.AT setzte sich aber auch mit Blick auf Suchmaschinenoptimierung für eine veränderte Content-Struktur ein und überarbeitete so die Informations-Architektur in den Portalen.

„Verbesserungen im Leseverhalten für den User – und letztlich geht es nur um den – sind nur über eine Kombination aus Verständnis für den Content, guter Art-Direktion und perfekter Technologie zu erreichen. Es war ein sehr spannendes Projekt, weil zu allen unseren Überlegungen mit dem hohen Grad an Lokalisierung noch ein weiterer Aspekt in unsere Konzeption eingeflossen ist“, erklärt uns Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der STRG.AT, und bedankt sich dabei herzlich für das Vertrauen, das ihm und seiner Digital-Agentur entgegen gebracht wurde.

"Zufriedenheit mit dem Angebot steigern"

Peter Hofbauer, Chief Digital Officer der NÖN/BVZ-Gruppe, zeigt sich ebenfalls zufrieden. „Wir wollten einen großen Schritt in der Technologie weiter kommen und unsere Portale sowohl für unsere User, als auch für unsere Werbekunden weiter optimieren. Und wir wollten die Ergebnisse aus unserer User-Befragung – mit einem Sample von mehr als 3.500 Teilnehmern – nach einer umfassenden Analyse unbedingt mitnehmen. Die Seiten-Performance und User-Experience weiter zu verbessern sowie eine größtmögliche Flexibilität für innovative Werbeformen und Content Marketing waren unsere Hauptziele in diesem Projekt.“

Friedrich Dungl, der neue Geschäftsführer des Niederösterreichischen Pressehauses, zeigt sich ebenfalls erfreut. „Aus meiner Sicht sind vor allem Zahlen ausschlaggebend. Herausragende Zahlen können aber nur erreicht werden, wenn gleichzeitig die Zufriedenheit unserer Leser mit dem Angebot steigt. Bisher sehen wir, wie der Sichtbarkeits-Index deutlich angestiegen ist. Die rankenden Keywords sind bereits um über 30% angewachsen und der Traffic auf dem Portal spricht diese Sprache deutlich mit. Nach dem Relaunch gab es keinerlei Einbrüche – die Verbesserungen waren sofort merkbar. Auch wenn wir unsere Geschäftsziele noch immer zu einem sehr großen Teil in Print erreichen, wissen wir, dass im digitalen Publishing ein wesentlicher Teil unserer Zukunft liegt und darum haben wir in diesem Bereich auch noch viel vor“.

Aus diesem Grund will man nun auch die nächsten Schritte setzen und eine stark datenbasierte Publishing-Struktur entwickeln: Personalisierungen von Headlines und Bildern sowie eine Messbarkeit von User-Interessen werden direkt aus dem Content entwickelt.

Höhere Flexibilität für Werbekunden

Für Werbekunden ergeben die Neuerungen auf den Portalen eine um vieles höhere Flexibilität und die Möglichkeit von effektiven Platzierungen im Rahmen von Content-Marketing-Strategien.

Neben der Änderung der Technologie und dem Rebrush des Erscheinungsbilds setzt die NÖN/BVZ-Gruppe nun auch auf ein neues ePaper-Tool und Apps für iOS und Android des Wiener Unternehmens OpenResearch. Somit hat man die NÖN und BVZ, mit der Fülle an redaktionellen Neuigkeiten und nützlichen Serviceinformationen, immer zur Hand und sorgt für eine Ubiquität im Alltag der User und Leser.

Der Weg für die nähere Zukunft ist damit ebenfalls geklärt: Mit einer lokalen, interessensbasierten Aussteuerung von Content ist die NÖN/BVZ-Gruppe nun für den digitalen Markt in Niederösterreich und dem Burgenland optimal aufgestellt und damit auch in der Lage, neue Kunden- und Lesergruppen zu erschließen.

Freuen sich über den gelungenen Relaunch: Friedrich Dungl, Peter Hofbauer und Jürgen Schmidt  |  NÖN