Erstellt am 29. November 2010, 11:31

Pannenaufkommen verdoppelt. 80 Prozent der Einsätze in Niederösterreich und Burgenland waren Starthilfen.

 |  NOEN, www.BilderBox.com (www.BilderBox.com)
Ein Mittelmeertief hat am Wochenende praktisch ganz Österreich mit Schnee versorgt und auf den Straßen Ostösterreichs für deutlich erhöhtes Pannenaufkommen gesorgt. Wie der ÖAMTC berichtete, lag die Pannendichte 40 Prozent über herkömmlichen Wochenenden. In Niederösterreich, dem Burgenland und Wien benötigten 1.078 Autofahrer Starthilfe.

Montag früh meldete jede der neun ZAMG-Wetterstationen abermals Neuschnee. Im Wald- und Industrieviertel wurden bis zu 20 Zentimeter Neuschnee gemessen. Im Wein- und Mostviertel waren es bis zu 15 Zentimeter. Ebenfalls unter den Spitzenreitern: Eisenstadt, wo allein in der Nacht auf Montag zehn Zentimeter Neuschnee fielen. In St. Pölten war die Schneedecke acht Zentimeter dick. Im gesamten Bundesland rückten die Räum- und Streukommandos aus. Die Bundes- und Landesstraßen waren überwiegend matschig oder salznass. In höheren Lagen gab es teilweise Schneefahrbahnen, im Raum Blindenmarkt (Bezirk Melk), St. Peter in der Au (Bezirk Amstetten) und Spitz (Bezirk Krems) abschnittsweise Schneeverwehungen. Für Lkw über 3,5 Tonnen bestand auf sechs Verbindungen Kettenpflicht - unter anderem auf der Verbindung Kirchberg a.d. Pielach (Bezirk St. Pölten) - Lilienfeld.

Für die kommenden Tage prognostizieren die Meteorologen kaltes, jedoch weitgehend niederschlagsfreies Wetter. Die Temperaturen werden laut Vorhersage minus sieben bis plus drei Grad erreichen. Bei klarem Himmel und Schneebedeckung sei mäßig bis strenger Nachtfrost zu erwarten. Am Mittwoch ist vor allem im Süden und Osten wieder mit Schneefall zu rechnen.