Erstellt am 31. Mai 2012, 14:35

Pensionskassen erholten sich im ersten Quartal. Die österreichischen Pensionskassen haben sich im ersten Quartal 2012 etwas erholt. Das verwaltete Vermögen erhöhte sich gegenüber dem Vorquartal um 5,6 Prozent auf 15,6 Mrd. Euro. Weniger gut lief es bei der betrieblichen Kollektivversicherung.

Das Vermögen, das hier von den in Österreich zugelassenen Versicherern verwaltet wird, habe sich um 0,2 Prozent auf 509,3 Mio. Euro verringert, teilte die Finanzmarktaufsichtsbehörde am Donnerstag mit. 2011 hatten die heimischen Pensionskassen Verluste in Höhe von 3 Prozent erlitten. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten seien heuer in den ersten drei Monaten gegenüber dem vierten Quartal 2011 um 1,7 Prozent auf rund 805.700 Personen gestiegen, geht aus dem aktuellen FMA-Bericht hervor.

Das durchschnittliche Veranlagungsergebnis aller Pensionskassen zusammen lag heuer im ersten Quartal bei 4,3 Prozent. Die Performance der vergangenen drei Jahre belief sich auf jeweils 5,8 Prozent. Der Fünf-Jahres-Schnitt liegt bei 0,6 Prozent, der Zehn-Jahresschnitt bei 2,8 Prozent.

Der Großteil des von den Pensionskassen verwalteten Vermögens lag zum Ende des Auftaktquartals 2012 in Schuldverschreibungen (50,2 Prozent). Aktien stellten einen Anteil von 29,9 Prozent an dem Portfolio, Bankeinlagen bzw. Guthaben bei Banken machten 9,7 Prozent aus. Der Rest verteilte sich auf sonstige Vermögenswerte, Immobilien sowie Darlehen und Kredite. Etwa 18 Prozent des Vermögens waren in ausländischer Währung veranlagt. An 91,9 Prozent des Vermögens der Kassen waren indirekt Investmentfonds beteiligt.