Erstellt am 29. Juni 2016, 10:56

Energie Burgenland: Schnell Strom Tanken. Mit der Fertigstellung der Strom-Schnellladestation in Pinkafeld setzt die Energie Burgenland einen weiteren wichtigen Schritt für eine saubere Art der Fortbewegung.

Energie Burgenland Vorstandsvorsitzender Michael Gerbavsits, Energie Burgenland Vorstandsdirektor Alois Ecker, Landesrätin Astrid Eisenkopf, Bürgermeister Pinkafeld, LAbg. Kurt Maczek (v.l.n.r.).  |  Energie Burgenland

Die erste Speed-Tankstelle für Elektroautos im Burgenland wurde diese Woche in Betrieb genommen. Sie spielt eine wichtige Rolle auf der Nord-Süd-Achse des Landes und ist damit auch Teil des länderübergreifenden MISch-Projektes.

„Den Norden mit dem Süden verbinden“

Eine gute Ökobilanz ist der Energie Burgenland wichtig. Daher forciert das Unternehmen die Verwendung von sauberer Energie und baut kontinuierlich das Stromtankstellennetz aus.

Das Besondere der E-Tankstelle in Pinkafeld: Bei der Schellladestation kann das E-Auto innerhalb von nur 15-20 Minuten auf 80% aufgeladen werden. Dadurch steht binnen kurzer Zeit fast die gesamte Reichweite für die nächste Fahrt zur Verfügung. Der Strom dafür kommt aus 100% erneuerbaren Energiequellen und wird bis Ende 2016 von der Energie Burgenland kostenlos zur Verfügung gestellt.

„Die Schnellladestationen sind ein immenser Fortschritt für die Nutzung von Elektroautos. Der Standort Pinkafeld wurde im Projekt MISch entwickelt, vorrangig um die Südachse von Wien bis Graz zu vernetzen. Auch im Burgenland wollen wir den Norden mit dem Süden verbinden. Nach Pinkafeld werden wir weitere Speed-Tankstellen in Neusiedl, Eisenstadt und Oberpullendorf errichten“, berichtet Michael Gerbavsits, Vorstandsvorsitzender Energie Burgenland.

Derzeit gibt es 17 öffentliche Ladestationen

Auch Umweltlandesrätin Astrid Eisenkopf setzt auf die umweltfreundliche Alternative: Mit dem Ausbau wird nicht nur die Ladeinfrastruktur für E-Autos erweitert, sondern auch die Nutzung von elektrifizierten Fahrzeugen einfach und selbstverständlich gestaltet. Mit einem Elektroauto fährt man 100% emissionsfrei, ohne auf Komfort und Dynamik zu verzichten.“

Derzeit befinden sich 17 öffentliche und zahlreiche private Ladestationen im Burgenland. Das Netz wird permanent weiterentwickelt, damit eine flächendeckende Ladeinfrastruktur zur Verfügung steht. Bis 2018 sollen weitere 40 öffentliche E-Tankstellen errichtet werden.

„Die schnelle Ladetechnik bedeutet einen riesigen Fortschritt für die E-Mobilität. Wir engagieren uns im ökologisch sinnvollen Mobilitätsmanagement und errichten nicht nur die Ladeinfrastruktur. Wir setzen auch im laufenden Betrieb auf E-Autos und haben schon 19 Elektrofahrzeuge im betriebseigenen Fuhrpark“, erklärt Alois Ecker, Vorstandsdirektor Energie Burgenland.

Info:

Das Projekt „MISch - Modellregionsübergreifendes Interoperables Schnellladen“ wurde entwickelt, damit die Nutzung von Elektroautos noch attraktiver gemacht wird. Mit der Erweiterung des Bewegungsraumes der E-Fahrzeuge über den Kernbereich der Modellregionen Elektromobilität Wien (e-mobility on demand), Großraum Graz und e-pendler Niederösterreich durch interoperable Schnellladeinfrastruktur an den Grenzen dieser Modellregionen und auch darüber hinaus, sollen Schnellladestellen vorrangig an den Autobahnraststellen auf der Südachse Wien – Niederösterreich – Steiermark – Graz aufgebaut werden. Die Schnellladestation Pinkafeld ist Teil des Projekts.