Erstellt am 17. April 2012, 10:29

Pkw-Neuzulassungen in der EU rückläufig. Die Pkw-Neuzulassungen in der EU sind im März den sechsten Monat in Folge geschrumpft. Die Verkäufe seien zum entsprechenden Vorjahresmonat um 7,0 Prozent auf 1,453.407 Fahrzeuge gesunken, teilte der europäische Branchenverband ACEA mit.

Die Zahl der Neuzulassungen in den 27 EU-Staaten und drei EFTA-Ländern ging im vergangenen Monat um 6,6 Prozent auf 1,5 Millionen Fahrzeuge zurück.

Noch stärker gab der Markt in Westeuropa nach, hier lag der Rückgang bei 7,1 Prozent auf 1,4 Millionen Neuzulassungen. Ohne den robusten deutschen Markt wäre das Minus noch stärker ausgefallen. In Europas größer Volkswirtschaft stiegen die Neuzulassungen um 3,4 Prozent. Auch Großbritannien (+1,8 Prozent) verzeichnete einen Zuwachs. In Österreich stiegen die Neuzulassungen um 5,8 Prozent auf rund 38.000 Fahrzeuge.

Spanien konnte sich mit einem Minus von 4,5 Prozent immerhin noch besser als der Gesamtmarkt halten. In Frankreich (-23,2 Prozent) und Italien (-26,7 Prozent) gingen die Verkäufe dagegen erheblich deutlicher zurück. Die größten Einbußen gab es in Portugal (-49,2 Prozent) und in Griechenland (-42,6 Prozent).

Die deutschen Hersteller koppelten sich allesamt von der negativen Entwicklung ab. Dabei war Daimler mit einem Plus von 4,3 Prozent besonders erfolgreich. BMW steigerte die Verkäufe um 3,1 Prozent und Volkswagen (VW) setzte 1,3 Prozent mehr Fahrzeuge ab.

Die Konkurrenz aus Italien und Frankreich musste hingegen herbe Rückschläge hinnehmen: Am deutlichsten nach unten ging es für Fiat (-26,1 Prozent), aber auch der Absatz von Renault (-20,6 Prozent) und PSA Peugeot Citroen (-19,4 Prozent) sank überdurchschnittlich.