Erstellt am 22. August 2011, 18:49

Pläne für Windpark-Projekt im Mittelburgenland. Im Mittelburgenland wird bisher im Raum Deutschkreutz (Bezirk Oberpullendorf) Strom aus Windkraft produziert. In Zukunft könnten sich auch etwas weiter südlich Windräder drehen.

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Der Unternehmer und frühere BEWAG-Chef Anton Schubaschitz, die Esterhazy Betriebe und die BEGAS überlegen, im Raum Steinberg-Dörfl einen Windpark zu errichten. Zuerst müsse jedoch festgestellt werden, ob die entsprechenden Windverhältnisse gegeben sind, so Schubaschitz und BEGAS-Vorstand Rudolf Simandl am Montag auf Anfrage.

Das Gebiet sei - ausgenommen Deutschkreutz - die einzige bisher im Mittelburgenland ausgewiesene Eignungszone, so Schubaschitz. Seit April laufe eine Windmessung, die bis zum kommenden Frühjahr andauern soll. Theoretisch wären bis zu neun Windkraftanlagen errichtbar - "natürlich nur dann, wenn die Windhäufigkeit entsprechend gegeben ist", erläuterte Schubaschitz: "Wenn der Wind nicht passt, dann wird auch nichts realisiert werden."

Um das Windkraftprojekt angehen zu können, wurde eine Gesellschaft ins Leben gerufen. Daran sind Schubaschitz mit der TSB Troubleshooting und Beteiligungsverwaltungs GmbH, die Esterhazy Betriebe sowie die BEGAS jeweils zu einem Drittel beteiligt. Der Zusammenschluss wurde am Montag der Bundeswettbewerbsbehörde angemeldet.

Derzeit sei lediglich ein Windmessungsmast errichtet, bestätigte BEGAS-Vorstandsdirektor Simandl: "Wenn die Windverhältnisse gut sind, dann wird die AWP (BEWAG-Tochter Austrian Wind Power, Anm.) dort einen Windpark bauen."

Die BEGAS sei als Projektpartner eingestiegen. Durch die Fusion mit der BEWAG, die innerhalb eines halben Jahres über die Bühne gehen könnte, gehe aber auch der BEGAS-Anteil an dem Vorhaben an die BEWAG über.