Erstellt am 02. Juli 2012, 12:43

Planquadrat zu Ferienbeginn - Über 1.400 Anzeigen. Den Ferienbeginn in Ostösterreich hat die Polizei zum Anlass für ein landesweites Planquadrat am Wochenende genommen: Bei Kontrollen von Freitag bis Sonntag wurden 1.421 Anzeigen erstattet.

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523 Organmandate wurden ausgestellt, teilte das Landespolizeikommando heute, Montag, mit. Die meisten Anzeigen, insgesamt 1.239, entfielen auf Temposünder, die bei Radarkontrollen "geblitzt" wurden.

Das Hauptaugenmerk galt dem Verkehrsgeschehen auf Autobahnen und Schnellstraßen, so der Leiter der Verkehrsabteilung, Oberst Franz Füzi, zur APA. Aber auch im niederrangigen Straßennetz wurde kontrolliert.

Ein Autofahrer musste an Ort und Stelle seine Lenkerberechtigung abgeben. Gegen zwei weitere, die zu tief ins Glas geschaut hatten, wurde ein Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet. Die Polizisten führten 131 Alkovortests durch, in fünf Fällen kam auch der Alkomat im Einsatz.

67 Schnellfahrer wurden nach einer Lasermessung zur Kasse gebeten, für 289 weitere Temposünder setzte es Organmandate. 76 Drängler wurden angezeigt, zehn Lenker ohne Vignette mussten Ersatzmaut zahlen.

Der Blick ins Kennzeichenerfassungssystem lieferte der Polizei einen Treffer: Ein in Wien gestohlener Pkw wurde sichergestellt. Abstellen mussten hingegen fünf Lkw-Fahrer ihr Schwerfahrzeug, nachdem Beamte schwere Mängel entdeckt hatten.

Die Gesetzeshüter erwischten außerdem 18 Autofahrer beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, 24 hatten den Gurt nicht angelegt. "Es sind halt Unverbesserliche immer wieder dabei leider Gottes", meinte Füzi. Konsequenz sei, dass man weiter kontrollieren werde.