Erstellt am 07. August 2013, 09:03

Post AG im 1. Halbjahr mit Ergebnisplus. Die Österreichische Post AG hat im 1. Halbjahr 2013 das Betriebsergebnis (Ebit) um 3,9 Prozent auf 98,4 Mio. Euro gesteigert.

Der Umsatz blieb mit 1,173 Mrd. Euro stabil, das gleiche gilt auch für den Ausblick für das Gesamtjahr, teilte die Post am Mittwoch ad hoc mit. Besonders erfreut zeigte sich Postchef Georg Pölzl über den Briefbereich, der sonst eher nicht der Freudenspender der Post ist. Die Österreichische Post AG konnte in der Division Brief, Werbepost & Filialen einen Umsatzanstieg von 1,8 Prozent auf 754,6 Mio. Euro erwirtschaften. Dies sei einerseits auf die Konsolidierung neuer Tochtergesellschaften in Polen, Rumänien sowie Bulgarien und andererseits auf positive Impulse durch Wahlen und Bürgerbefragungen in Österreich im ersten Halbjahr 2013 zurückzuführen. Darüber hinaus verzeichneten Dienstleistungen aus dem Bereich Mail-Solutions Zuwächse, so der Konzern.

Im Paketbereich profitierte der Marktführer weiterhin vom boomenden Online-Geschäft. In der Division Paket & Logistik wurde der Umsatz im ersten Halbjahr 2013 - bereinigt um die abgegebenen Gesellschaften in Benelux - um 1,3 Prozent auf 419,0 Mio. Euro angehoben. Regional betrachtet konnte das stärkste Wachstum in Österreich verzeichnet werden, während der Umsatz in Deutschland rückläufig war.

Zufrieden mit erster Jahreshälfte

Post-Chef Georg Pölzl zog eine zufriedene Bilanz: "Die erste Hälfte des Jahres 2013 ist für die Österreichische Post sehr zufriedenstellend verlaufen. Speziell der Briefbereich entwickelte sich in der Berichtsperiode sehr erfreulich." Ein "wichtiger Meilenstein" des ersten Halbjahres sei der Einstieg in den türkischen Paketmarkt beim Anbieter Aras Kargo gewesen.

Bereinigt um die noch inkludierten Umsätze der mittlerweile abgegebenen Gesellschaften in Benelux in Höhe von 17,3 Mio. Euro ist es für die Post zu einer Umsatzsteigerung von 1,5 Prozent gekommen. Das Ebitda legte um 3,3 Prozent auf 139,9 Mio. Euro zu. Die Ebitda-Marge betrug 11,9 Prozent.