Erstellt am 15. März 2012, 08:04

Post AG stempelt 2011 erfolgreich ab und erhöht Dividende. Die teilstaatliche Österreichische Post AG blickt zufrieden auf das Jahr 2011 zurück und schickt den Aktionären einen Dividendenvorschlag von 1,70 Euro, ein Plus von 6,3 Prozent.

 Im Vorjahr konnte das Unternehmen das Betriebsergebnis (EBIT) um 7,3 Prozent auf 168,3 Mio. Euro steigern. Der Free Cashflow legte um 5,8 Prozent auf 162,5 Mio. Euro zu, der Umsatz (auf vergleichbarer Basis, wie die Post betont) ist um 4,2 Prozent auf 2,35 Mrd. Euro angestiegen. Für 2012 sieht Postchef Georg Pölzl das Unternehmen auf "Wachstumsziel".
 
"Das Geschäftsjahr 2011 ist für die Österreichische Post sehr zufriedenstellend verlaufen", so Pölzl am Donnerstag in einer Aussendung. Zuwächse konnten sowohl in der Division Paket & Logistik (+5,6%) als auch in der Division Brief (+4,4%) erzielt werden. Für das Jahr 2012 wird "auf vergleichbarer Basis eine stabile bis leicht positive Entwicklung des Konzernumsatzes erwartet". Zielbandbreite bleibe eine EBITDA-Marge von 10-12 Prozent.
 
Rückläufig ist nach wie vor das Filialgeschäft. "In den vergangenen zwölf Monaten wurde die Anzahl der Post Partner von 1.117 auf 1.258 per Ende 2011 weiter erhöht. Diese Veränderung hatte ebenso Auswirkungen auf die Umsatz- und Kostenstruktur wie die neu gestaltete Partnerschaft mit BAWAG P.S.K., in deren Rahmen Umsätze aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft seit 1. Jänner 2011 einer neuen kostenbasierten Vergütungslogik unterliegen. Die Außenumsätze der Division reduzierten sich um drei Prozent auf 153 Millionen Euro", so die Post. Gesunken ist aber auch der Personalaufwand (minus 28 Mio. Euro auf 1,02 Mrd. Euro). "Diese operativen Einsparungen ergaben sich durch die Ausnutzung der Fluktuation im Unternehmen - auf vergleichbarer Basis reduzierte sich der durchschnittliche Personalstand im Jahresvergleich um 673 auf 23.369 Mitarbeiter", teile Pölzl mit.