Erstellt am 08. August 2011, 16:36

Red Bull zieht sich mit simply Cola aus USA zurück. Mit der weltweiten Expansion des Red Bull "simply Cola" wird es vorerst nichts. Der Salzburger Getränkehersteller zieht sich aus dem umkämpften US-amerikanischen Cola-Markt zurück.

"Eine US-weite Einführung würde entsprechende Ressourcen binden, sowohl was Listungen als auch Marketing und Kommunikation betrifft", hieß es zu derstandard.at. Man bestätigte damit Berichte eines US-Branchendienstes.

Warum es aber in den USA nicht wirklich geklappt hat, kommentiert man bei Red Bull nicht. Unternehmensgründer Dietrich Mateschitz peilte bei der Markteinführung des hauseigenen Cola im Jahr 2008 innerhalb von drei bis fünf Jahren den Red-Bull-Umsatz an.

Der Getränkehersteller will die Ressourcen von "simply Cola" lieber in das Energy-Drink-Geschäft in den Vereinigten Staaten investieren. Für Europa - beziehungsweise die "Kernmärkte Deutschland und Österreich" - plane man bei Red Bull aber keineswegs einen Ausstieg aus dem Cola-Markt, hieß es gegenüber derstandard.at. Die Geschäfte laufen nach eigenen Angaben "hervorragend".

Der etwas höhere Preis im Vergleich zu anderen Cola-Getränken sei das "größte Hindernis" für "simply Cola" gewesen, meint der Branchendienst BevNET. Auch die Kontroverse über Kokainspuren im Red-Bull-Cola sei bei den Kunden nicht gerade gut aufgenommen worden.