Erstellt am 23. Dezember 2011, 11:19

Rekordstart bei Nächtigungen im November. Im November hat für die Statistiker die Tourismus-Wintersaison begonnen - und es war trotz des Schneemangels ein Rekordstart: Nach vorläufigen Zahlen der Statistik Austria wurden im November 3,98 Millionen Übernachtungen gezählt, das waren um 3,5 Prozent mehr als im November 2010.

Es gibt also berechtigten Grund für Optimismus, eine Vorentscheidung ist aber noch nicht gefallen, denn entscheidend für den Erfolg der ganzen Wintersaison sind die Monate Jänner und Februar, in die fast die Hälfte aller Winternächtigungen fällt. In der Wintersaison des Vorjahres wurden insgesamt 62,06 Millionen Nächtigungen registriert, nach den Saisonen 2007/08 (63,31 Mio.), 2008/09 (62,90 Mio.) und 2009/10 (62,70 Mio.) das viertbeste jemals erhobene Ergebnis.

Die Anzahl der Gäste (Ankünfte) spiegelt mit 1,56 Millionen - ebenfalls ein neuer Höchstwert - das positive Nächtigungsergebnis wider, auch sie ist gegenüber November 2010 um 3,5 Prozent gestiegen. Am stärksten profitiert haben Privatquartiere, mit einem Nächtigungsplus von 9,8 Prozent. Die wichtigste Unterkunftsart, die 5-/4-Stern-Hotellerie, hat einen Zuwachs um 3,1 Prozent verzeichnet.

Das positive Novemberergebnis ist, trotz des Rückgangs des wichtigsten Herkunftsmarktes Deutschland (-1,2 Prozent), vorwiegend auf ausländische Nächtigungszuwächse (+5,8 Prozent auf 2,11 Mio.) zurückzuführen. Die relativ höchsten Zuwächse erzielten Gäste aus Tschechien (+35,1 Prozent), Russland (+28,5 Prozent) und Ungarn (+20,5 Prozent). Inländische Gäste trugen mit 1,87 Mio. Nächtigungen (+1,1 Prozent) ebenfalls zum Rekordnovember bei.