Erstellt am 14. Dezember 2011, 11:34

Rückgang bei Verkehrstoten. In Österreich kamen im Straßenverkehr bis 11. Dezember 2011 laut Innenministerium 501 Menschen ums Leben, das sind um knapp fünf Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres", berichtete ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger.

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Der Bundesländervergleich zeigt, dass man nicht überall in Österreich gleich sicher unterwegs ist. Die meisten Toten gab es 2011 bisher in Nieder- und Oberösterreich. Eine Zunahme bei den Opferzahlen wurde in Tirol und Vorarlberg registriert. Die deutlichsten Rückgänge gab es in Wien (rund 30 Prozent) und in Kärnten (rund 18 Prozent).

  2010 2011 in Prozent
Burgenland 20 20 0,0
Kärnten 39 32 -17,9
Niederösterreich 155 152 -1,9
Oberösterreich 113 100 -11,5
Salzburg 41 41 0,0
Steiermark 75 69 -8,0
Tirol 36 43 19,4
Vorarlberg 20 25 25,0
Wien 27 19 -29,6
Gesamt 526 501 -4,8

(Quelle: BMI)

"Nach wie vor ist das Fahren mit nicht angepasster Geschwindigkeit Ursache Nummer eins bei tödlichen Unfällen", schilderte die Expertin. Zu den Hauptunfallursachen zählen aber auch Vorrangverletzungen, Unachtsamkeit und riskante Überholmanöver. Dahinter rangieren Übermüdung, Fehlverhalten von Fußgängern oder Alkohol, dazu kommen rund 50 Tote pro Jahr, die auf das Anlegen des Sicherheitsgurtes verzichten.