Erstellt am 18. Mai 2011, 19:03

s Immo startete 2011 mit starkem Plus. Die börsenotierte Sparkassen Immobilien AG ist mit einem starken operativen Plus beim Ergebnis und dem Cashflow in das neue Jahr gestartet.

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Die börsenotierte Sparkassen Immobilien AG ist mit einem starken operativen Plus beim Ergebnis und dem Cashflow in das neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal legte das Ergebnis vor Steuern, Immo-Bewertung und Abschreibungen um ein Drittel auf 24,1 Millionen Euro zu und das Betriebsergebnis (EBIT) um mehr als 60 Prozent auf 26,6 Mio. Euro. Nach Steuern blieben 5,4 (6,0) Mio. Euro.

Der operative Cashflow stieg im Jahresabstand dank zusätzlicher Mieterlöse aus Neueröffnungen und Immo-Ankäufen von 15,3 Mio. auf 27,5 Mio. Euro, teilte die s Immo am Mittwochabend mit. Den inneren Wert (EPRA Net Asset Value/NAV) bezifferte das Unternehmen mit 8,45 Euro je Aktie, nach 8,34 Euro/Aktie Ende 2010.

Die Mieterlöse kletterten binnen Jahresfrist um 38 Prozent auf 30,3 (21,9) Mio. Euro - durch neu eröffnete Projekte im In- und Ausland. Auch Hotelbewirtschaftung und Betriebskosten brachten einen höheren Erlössaldo, sodass die Gesamterlöse von Jänner bis März im Jahresabstand von 35,6 auf 48,3 Mio. Euro wuchsen.

Die Veräußerung von Immobilien brachte heuer im Auftaktquartal lediglich 4,3 Mio. Euro, dafür schlugen sich diesmal auch Buchwerte veräußerter Immobilien nicht so stark negativ nieder wie im Vorjahr.

Mit dem ersten Quartal sei die Sparkassen Immobilien AG erfolgreich in ein erwartungsgemäß gutes Jahr 2011 gestartet, nachdem 2010 eher schwach und 2009 durch hohe Abwertungsverluste geprägt gewesen sei, sagte s-Immo-Vorstand Holger Schmidtmayr. Jetzt würden sich die Developments mit einer höheren Profitabilität auswirken, "da geht es um Cash am Ende des Tages". Verkaufsseitig habe man bis März nur Wohnungen in der Neutorgasse in Wien abgegeben, im 2. Quartal plane man Verkäufe in Berlin.