Erstellt am 04. Oktober 2011, 12:31

S7-Projekt startet im Frühjahr 2012. Das Verfahren der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für den Westabschnitt der Fürstenfelder Schnellstraße (S7) von Riegersdorf (Anschluss an die A2) bis Dobersdorf im Burgenland ist abgeschlossen.

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Das teilte die Autobahn- und Schnellstraßengesellschaft Asfinag am Dienstag mit. Die UVP für den 15 Kilometer-Teilbereich wurde mit der Ausstellung des Bescheids am 29. September durch das Infrastrukturministerium beendet. Die Asfinag rechnet mit einem Baubeginn im Frühjahr 2012. Die UVP für den 14 Kilometer langen südöstlichen Teil von Dobersdorf bis zur ungarischen Staatsgrenze bei Heiligenkreuz ist noch im Laufen.

Laut Alexander Walcher, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH, sind bis zum Baubeginn noch die sogenannten Materienrechtsverfahren wie Wasserrecht, Naturschutz, Forstrecht u.ä. abzuwickeln. Mit der S7 sollen die Orte entlang der B65 bzw. B319 vom Durchzugsverkehr zwischen dem A2-Anschluss bei Ilz und Ungarn entlastet werden. Beim südöstlichen Abschnitt bis zur Staatsgrenze ist das UVP-Verfahren im Gange, die Asfinag rechnet hier mit einem Baubeginnim Jahr 2014. Das Gesamtvorhaben kostet rund 565 Mio. Euro. Die Fürstenfelder Schnellstraße ist Teil der internationalen Verbindung Graz-Budapest.

Gegen die Errichtung der S7 kämpft schon seit Jahren eine Bürgerinitiative - "Allianz gegen die S7" - die sowohl auf steirischer als auch auf burgenländischer Seite aktiv ist.