Erstellt am 27. Februar 2013, 00:00

Sanieren und „kassieren“. Fördergelder / Häuslbauern und Unternehmen sollen Sanierungen noch schmackhafter gemacht werden – mit bis zu 9.300 Euro an Förderungen. Ziel ist eine Verdreifachung der Projekte.

Sanierungsvorhaben anpacken. Wirtschaftskammer-Präsident Nemeth, Minister Berlakovich und Landesvize Steindl (v.l.).Millendorfer  |  NOEN
Von Wolfgang Millendorfer

Einen kräftigen Impuls im Bereich der thermischen Sanierung erhoffen sich Umweltministerium, Land und Wirtschaftskammer mit der Attraktivierung der Fördergelder. Gab es bislang maximal 5.000 Euro, so können Private und Unternehmen ab sofort bis zu 9.300 Euro an Unterstützung lukrieren.

Über mehr Geld können sich vor allem Schnellentschlossene freuen: Wer bis Ende Juni sein Projekt beantragt und es bis März 2014 abschließt, erhält einen „Frühbonus“. 100 Millionen Euro stehen heuer österreichweit zur Verfügung. Da es im Vorjahr zu wenige Sanierungs-Anträge gab, sind weitere 23 Millionen noch vorhanden. Für Umweltminister Nikolaus Berlakovich steht fest: „Wenn manches Projekt auf den ersten Blick auch kostspielig erscheint, so spart man sich auf Dauer jedoch viel Geld.“ Um die Klimaschutz-Ziele erreichen zu können, soll die Sanierungsquote nun laufend gesteigert werden.

Zugleich verweisen Landesvize Franz Steindl und Wirtschaftskammer-Präsident Peter Nemeth auf die positiven Auswirkungen auf die Baubranche: „Jeder Förder-Euro erzeugt Investitionen von zehn Euro. Im Burgenland wurden mit den ausgelösten Mitteln rund 460 Arbeitsplätze geschaffen.“

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