Erstellt am 31. Mai 2011, 10:47

Schienengüterverkehr legte 2010 um 8,9 Prozent zu. Der Schienengüterverkehr in Österreich hat 2010 kräftig zugelegt. Die von in- und ausländischen Eisenbahnunternehmen transportierte Menge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,9 Prozent auf 107,7 Mio. Tonnen, die gefahrenen Tonnenkilometer kletterten um 11,6 Prozent auf 19,8 Milliarden.

Der Schienengüterverkehr in Österreich hat 2010 kräftig zugelegt. Die von in- und ausländischen Eisenbahnunternehmen transportierte Menge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 8,9 Prozent auf 107,7 Mio. Tonnen, die gefahrenen Tonnenkilometer kletterten um 11,6 Prozent auf 19,8 Milliarden. Besonders stark zulegen konnte das Außenhandelsgeschäft.

Import- und Exportmenge stiegen um rund 13 Prozent auf 31,1 bzw. 18,5 Mio. Tonnen. Das Gesamtvolumen und die gefahrenen Kilometer blieben aber nach wie vor rund neun bzw. elf Prozent unter dem Niveau von 2008, teilte die Statistik Austria am Dienstag in einer Aussendung mit.

Deutschland, Ungarn, Italien und Slowenien waren wie bereits im Vorjahr auch 2010 die wichtigsten Partnerländer im grenzüberschreitenden Verkehr. Österreichische Bahnen importierten und exportierten insgesamt 34,7 Mio. Tonnen an Gütern aus bzw. in diese Länder, was rund 70 Prozent des Transportaufkommens im Außenhandelssegment bedeutete.

Auf den Inlandsverkehr entfielen im Vorjahr 37,4 Mio. Tonnen, was einem Anstieg von sieben Prozent gegenüber 2009 entspricht. Bescheidenere Zuwächse gab es beim Transitverkehr, der mit einer Transportmenge von 20,5 Mio. Tonnen um 2,8 Prozent über dem Vorjahreswert lag.

Inländische Eisenbahnen machen mit rund 103 Mio. Tonnen bzw. 96 Prozent den Mammutanteil am Transportaufkommen aus. Mit 9,6 Mio. Tonnen wird nahezu jede zehnte von ihnen beförderte Tonne (9,3%) unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen transportiert.

Am Transportaufkommen der heimischen Bahnunternehmen machten Fahrzeuge und Maschinen (42,5%) , Land- und forstwirtschaftliche Erzeugnisse (12,6%) und Erze und Metallabfälle (10%) den Löwenanteil aus. Diese drei Warengruppen alleine kamen auf 67,1 Mio. Tonnen und machten fast zwei Drittel der beförderten Menge aus.