Erstellt am 08. Februar 2013, 19:36

Schnellstraße S7 - Baubeginn könnte sich weiter verzögern. Ein Formalfehler im Umweltverträglichkeitsbescheid hätte den Baubeginn der Fürstenfelder Schnellstraße S7 im Lafnitztal um lediglich ein paar Wochen verzögern sollen.

Nun ist von einem Jahr Verzögerung die Rede: Die UVP werde neu aufgerollt, das Ermittlungsverfahren fortgesetzt. Konkret geht es um den Abschnitt West von Riegersdorf nach Dobersdorf zwischen der Steiermark und dem Burgenland.

Der Umweltverträglichkeitsbescheid des Verkehrsministeriums war im November vom Verwaltungsgerichtshof aufgehoben worden. Damals gingen sowohl das Ministerium als auch die Asfinag davon aus, dass der Formalfehler rasch behoben sei.
x  |  ASFINAG, zVg

Im Burgenland geht man im Hinblick auf den Abschnitt Ost von Dobersdorf bis zur Staatsgrenze bei Heiligenkreuz von einem Start der Bauarbeiten von frühestens 2014 aus, so Baudirektor Hans Godowitsch gegenüber dem ORF Burgenland. Auch hier soll der positive Bescheid fehlen, teilte die Umweltsprecherin der burgenländischen Grünen, Christiane Brunner, in einer Aussendung mit.

Asfinag-Pressesprecher Christoph Pollinger sagte, man halte am geplanten Baubeginn im Herbst 2013 fest. Beim Verkehrsministerium lautet die Sprachregelung, dass der Beginn der Bauvorbereitungen noch 2013 geplant sei. Das UVP-Verfahren werde fortgesetzt, Änderungen, die sich in den weiteren Verfahren nach dem Wasserrecht ergeben hätten, würden dabei berücksichtigt.