Erstellt am 25. Juli 2012, 07:21

Schon seit Jahren im Visier. BEGAS-GEHÄLTER / Bereits 2005 forderte der Landeschef im BVZ-Gespräch neue Verträge für den BEGAS-Vorstand.

Die Gagen der BEGAS-Vorstände erhitzten auch schon vor sieben Jahren die Gemüter der Landespolitik: Es war im August 2005, als Landeshauptmann Hans Niessl via BVZ rigorose Kürzungen beim Energieversorger einforderte.

Auch damals wurde auf die Schablonen-Verordnung im Bezügegesetz hingewiesen: Sie besagt, dass die Chefetage eines landesnahen Betriebes nicht mehr verdienen dürfe als der Landeshauptmann, der monatlich 15.096 Euro brutto erhält. Doch bereits 2005 war bekannt, dass die BEGAS-Gagen deutlich über jener Niessls lagen.
Sieben Jahre später meint der Landeschef rückblickend: „Ich habe schon sehr früh drauf hingewiesen, dass die Gagen zu hoch waren, doch die Einsparungen wurden vom Aufsichtsrat nicht umgesetzt.“

Die Bezüge blieben dennoch außerordentlich. Auf die Frage nach dem Warum verweist Niessl einmal mehr darauf, dass die BEGAS bis vor kurzem kein Landesunternehmen war.