Erstellt am 22. August 2013, 15:39

Schwerpunktaktion Sicherer Schulweg. Die Erhöhung der Verkehrssicherheit und das Senken der Verkehrsunfallzahlen ist das erklärte Ziel der Landespolizeidirektion für Burgenland. Zu Schulbeginn soll dieses weiter verfolgt werden.

Die Landesverkehrsabteilung plant in Kooperation mit den Bezirkspolizeikommanden und dem Stadtpolizeikommando Eisenstadt über Auftrag des Amtes der Burgenländischen Landesregierung durch gezielte Schwerpunktsetzung, speziell zu Schulbeginn, dieses Ziel zu erreichen.

Vom 2. bis 6. und vom 9. bis 13. September werden in den Ortsgebieten im Bereich von Schul- und Schutzwegen zumindest einmal täglich 1 Stunde gezielte Kontrollen durgeführt.

Geschwindigkeitseinhaltung und Verhalten im Fokus

Die Kontrollen werden grundsätzlich zu Unterrichtsbeginn bzw. Unterrichtsende durchgeführt. In den Ortsgebieten soll in erster Linie auf die Einhaltung der Geschwindigkeit von Fahrzeuglenkern sowie auf das richtige Verhalten bei der Annäherung zum Schutzweg, die Bestimmungen des § 9 StVO und das richtige Verwenden von Rückhaltesystemen geachtet werden.
 
Andererseits sollen Fußgänger bei der Benützung von Schutzwegen auf Gefahren sensibilisiert werden, auch wenn sie nach den rechtlichen Bestimmungen „bevorrangt“ sind.

Schutzweg-Missachtungen sind keine „Kavaliersdelikte“

Seitens der Landespolizeidirektion wird eindringlich darauf hingewiesen, dass es sich bei Übertretungen im Bereich der Schutzwege um keine „Kavaliersdelikte“ handelt, weshalb diese entsprechend geahndet werden.
 
Durch die Schwerpunktsetzung soll einerseits eine sofortige Bewusstseinsbildung bei den Verkehrsteilnehmern und andererseits durch das Vermeiden von Verkehrsunfällen im Bereich von Schul- und Schutzwegen eine nachhaltige Wirkung erzielt werden.
 
Weiters sollen sich Fußgänger bewusst sein, dass ihnen gesetzliche Vorschriften gewisse Rechte geben, aber trotzdem die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer gegenüber den Kraftfahrzeugen sind.