Erstellt am 23. August 2013, 10:41

Sommertourismus zur Halbzeit auf Vorjahresniveau. Das schlechte Wetter und das Hochwasser haben die heimischen Tourismusbetriebe heuer im Sommer dank des ausgezeichneten Wetters im Juli doch noch gut weggesteckt.

In der ersten Hälfte der Sommersaison (Mai bis Juli) kamen so viele Urlauber wie noch nie zuvor. Die Zahl der Gästeankünfte stieg gegenüber dem Vergleichszeitraum 2012 um 1,5 Prozent auf den bisherigen Höchstwert von 9,67 Millionen.

Die Zahl der Übernachtungen blieb zur Sommer-Halbzeit mit einem Plus von nur 0,3 Prozent auf 31,36 Millionen weitgehend stabil, wie aus den Zahl der Statistik Austria hervorgeht. Sowohl die Nächtigungen durch ausländische als auch durch inländische Urlauber (21,27 bzw. 10,09 Millionen) hielten sich auf Vorjahresniveau.

Deutsche blieben Nachbarland treu

Die deutschen Urlauber blieben Österreich mit einem marginalen Nächtigungsplus von 0,1 Prozent auf 11,01 Millionen treu. Mit mehr als einem Drittel aller Übernachtungen bilden sie den wichtigsten Herkunftsmarkt für den heimischen Tourismus. Mittlerweile buchen die Deutschen sogar um fast eine Million mehr Nächte in Österreich als die Urlauber aus dem Inland (10,09 Millionen).

Deutlich weniger Touristen kamen zwischen Mai und Juli aus Holland - die Nächtigungen dieser Urlaubergruppe sanken um 2,5 Prozent auf 2,02 Millionen.

Hitzewelle brachte 1,3 Prozent mehr Nächtigungen

Das hochsommerliche Wetter im Juli bescherte ein Nächtigungsplus von 1,3 Prozent auf 15,38 Millionen - vor allem Gäste aus Österreich trugen mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent auf 4,37 Millionen zu dieser Entwicklung bei. Die Zahl der Nächtigungen durch ausländische Touristen erhöhte sich in diesem Monat um nur 0,7 Prozent auf 11,01 Millionen.

In den ersten drei Monaten des Sommerhalbjahres verstärkte sich der Trend zu höherwertigen Quartieren: Die Zahl der Übernachtungen in 5- und 4-Sterne-Hotels legte mit einem Plus von 1,2 Prozent überdurchschnittlich stark zu. 2- und 1-Stern-Betriebe hingegen erlitten einen massiven Einbruch von 3,8 Prozent.