Erstellt am 29. September 2016, 10:31

von NÖN Redaktion

1.600 Gäste pro Tag. In den beiden Sommermonaten Juli und August waren rund 1.600 Gäste täglich in der Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenau.

Präsentierten die Zahlen: Sonnentherme-Geschäftsführer Harald Zagiczek, Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Alexander Petschnig.  |  Roznyak

In den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnte das Unternehmen Sonnentherme Lutzmannsburg-Frankenau Betriebs GmbH insgesamt 298.000 Thermengäste begrüßen, was eine Steigerung gegenüber der Vorperiode von 8.000 Menschen (drei Prozent) bedeutet. In den ersten acht Monaten haben rund 132.000 Kinder unterschiedlichsten Alters von drei Monaten bis 14 Jahre die Therme besucht. „In den beiden Sommermonaten Juli und August hatten wir durchschnittlich rund 1.600 Gäste täglich in der Therme. Diese logistische und gastronomische Herausforderung haben die Mitarbeiter des Hauses hervorragend bewältigt“, schilderte der Geschäftsführer der Sonnentherme Harald Zagiczek.

Rund 268.000 Thermengäste kommen aus dem Segment der Familie mit Kindern. Zum Hotelbetrieb erläuterte Zagiczek, dass in den ersten acht Monaten des laufenden Geschäftsjahres rund 66.000 Nächtigungen verzeichnet wurden. „Das heißt, dass durchschnittlich im Hotel Sonnenpark rund 270 Personen täglich nächtigen. 46 Prozent der Gäste im Hotel Sonnenpark sind Kinder“, so Zagiczek.

Unternehmen soll weiter wachsen

„Von Jänner bis Juli gab es in der Region Mittelburgenland ein Plus von 15,6 Prozent bei den Ankünften sowie eine Steigerung um 11 Prozent bei den Übernachtungen. Das Zugpferd der Region ist dabei die Sonnentherme Lutzmannsburg. Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass derzeit 14 Lehrlinge im Betrieb beschäftigt sind“, schilderte Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ). Landesrat Alexander Petschnig (FPÖ) unterstrich, dass er das Wachstum des Unternehmens weiter vorantreiben möchte und die anstehenden Investitionen in der Therme und ins Hotel mit aller Kraft unterstützen und mittragen werde.

Denn in den kommenden Wochen sollen Pläne für weitere Investitionen seitens der Geschäftsführung vorgestellt werden. Nationalrat Niki Berlakovich (ÖVP) bekrittelte, dass die präsentierten Thermenzahlen aber nicht über die Probleme, wie den Ausbau eines Ruhebereiches, rund um die Therme hinwegtäuschen dürfen.

Geheimniskrämerei gibt es um die Angebote zum Verkauf der Sonnentherme. Die Frist lief am Montag ab. „Wir unterliegen der Geheimhaltung, jetzt wird innerhalb der Wibug evaluiert“, so Geschäftsführer Franz Perner.