Erstellt am 11. Oktober 2013, 13:06

Sotschi brachte Österreichs Firmen große Aufträge. Russland hat rund 37 Mrd. Euro in den Aufbau der Infrastruktur für die Olympischen Winterspiele im Februar in Sotschi investiert. Davon haben auch österreichische Unternehmen profitiert.

Über 50 heimische Firmen arbeiteten an der Errichtung der Sportobjekte und der Infrastruktur mit und zogen Aufträge von geschätzt 1,2 Mrd. Euro an Land. Das sind über 3 Prozent des gesamten Investitionsvolumens.
 
Die Zahlen wurden am Donnerstagabend im Rahmen eines feierlichen Empfangs des russischen Botschafters in Wien, Sergej Netschajew, bekannt.

Strabag, Skidata und Doppelmayr profitierten am meisten

In der gut 400.000 Einwohner zählenden Stadt mit dem Ski-Resort Krasnaja Poljana waren vor allem die Strabag mit dem Bau des Olympischen Dorfes und von Straßen, Doppelmayr mit der Errichtung von Seilbahnen, Vamed mit der Errichtung des medizinischen Zentrums, die Asamer Holding mit dem Bau von Zementfabriken, Skidata mit der Organisation von Zutrittskontrollsystemen und Wintertechnik mit der Ausstattung für Schnee-Erzeugung sowie Such- und Rettungssystemen aktiv.

Seit der Vergabe der Spiele im Juli 2007 wurden nach Angaben von Netschajew u.a. 532 Objekte und 400 km Straßennetz gebaut.