Erstellt am 25. Januar 2012, 15:53

S&P bestätigt Bonitätsnoten für Österreichs Banken. Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) hat trotz der schlechteren Bonitätsnote für Österreich die Kreditwürdigkeit der österreichischen Banken bestätigt.

Die Bonität der Erste Group Bank und ihrer tschechischen Tochter Ceska Sporitelna, der Raiffeisen Zentralbank, ihrer Tochter Raiffeisen Bank International und der Kommunalkredit-Bad-Bank KA Finanz wird weiterhin mit "A" eingestuft.

Mit Ausnahme der KA Finanz sei der Ausblick der untersuchten Institute "negativ", erklärte die Ratingagentur. Am 13. Jänner hatten die Analysten die Bonitätsnote für Österreich - auch wegen des großen Engagements der Banken in Teilen Osteuropas - auf "AA+" von der Bestnote "AAA" zurückgestuft. Danach hatten die Analysten auch das Rating der Banken unter die Lupe genommen, die teilweise milliardenschwere Staatshilfen erhalten haben oder - wie die KA Finanz - dem Staat gehören.

In einer Aussendung kündigte S&P an, die Regionalbanken Oberösterreichische Landesbank AG und Hypo Niederösterreich einer Bewertung unterziehen zu wollen, nachdem die Bonitätsprüfung der jeweiligen Bundesländer abgeschlossen wird. Dasselbe gilt für die UniCredit Bank Austria AG, deren Kreditwürdigkeit im Anschluss an die Überprüfung der Konzernmutter UniCredit erfolgen werde.