Erstellt am 18. April 2013, 18:46

Spekulationen über Verkauf von Kika/Leiner. Die Möbelgruppe Kika/Leiner soll an die südafrikanische Steinhoff-Holding verkauft werden, berichtet die "Presse". Der Verkauf des Familienunternehmens an die börsenotierte Steinhoff-Gruppe soll um kolportierte 800 Millionen Euro über die Bühne gehen. Eine Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht.

Ex-Kika/Leiner-Chef Herbert Koch, der Vater des jetzigen Unternehmenschefs, bleibt verhalten, er habe davon "nichts gehört", wird er von der Zeitung zitiert. Die APA konnte Donnerstagabend bei Kika/Leiner dazu niemanden erreichen.

Steinhoff wurde 1964 von Bruno Steinhoff in Niedersachsen gegründet. 1998 wurde das Unternehmen neu strukturiert, Steinhoff International Holdings notiert seitdem in Johannesburg an der Börse. In Europa gilt die Gruppe als eines der größten Unternehmen der Möbelbranche mit mehr als 55.000 Mitarbeitern weltweit.