Erstellt am 30. März 2011, 07:23

Spitalsausgaben steigen kontinuierlich. Die Ausgaben für die Spitäler sind ebenso wie die gesamten Gesundheitsausgaben in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Insgesamt wurden im Jahr 2009 laut Daten der Statistik Austria von der öffentlichen Hand 23,5 Milliarden Euro für die Gesundheit aufgewendet.

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Die stationäre Versorgung in den Krankenhäusern verschlang davon fast die Hälfte - nämlich 10,6 Milliarden Euro. Im Jahr 2004 waren die öffentlichen Gesundheitsausgaben von Staat und Sozialversicherungen noch bei 18,3 Mrd. Euro gelegen. Zwei Jahre später waren es bereits 20 Mrd. und im Jahr 2009 dann 23,5 Mrd. Euro. Gemessen an der Wirtschaftsleistung wird diese Steigerung allerdings erst im Krisenjahr 2009 wirklich signifikant. Während die öffentlichen Gesundheitsausgaben gemessen am BIP seit 2001 zwischen 7,7 und 7,9 Prozent gependelt waren, sind sie 2009 dann auch aufgrund der Wirtschaftskrise auf 8,6 Prozent angewachsen. Rechnet man auch die privaten Gesundheitsausgaben hinzu, dann lagen sie bei 11,0 Prozent des BIP, während sie in den Jahren davor zwischen 10,3 und 10,4 Prozent gependelt waren.

Für die stationäre Versorgung in den Spitälern haben Bund, Länder, Gemeinden und die Sozialversicherung im Jahr 2009 mit 10,6 Mrd. Euro fast die Hälfte der gesamten öffentlichen Gesundheitsausgaben aufgewendet. Im Jahr 2004 hatten diese Ausgaben noch acht Mrd. Euro betragen.

Die Zahlungen der Sozialversicherung für den Bereich der niedergelassenen Ärzte und die Ambulatorien sowie die Zahlungen des Staates und der Sozialversicherungen für die Spitalsambulanzen sind im gleichen Zeitraum von 4,4 Mrd. auf 5,5 Mrd. Euro angewachsen.

Betrachtet man nicht alle Spitäler, sondern nur jene, die über die Landesgesundheitsfonds finanziert werden - das sind im Wesentlichen alle öffentlichen Krankenhäuser -, dann wurden dafür im Jahr 2008 8,8 Mrd. Euro ausgegeben. Der Löwenanteil davon entfiel mit 2,6 Mrd. Euro auf Wien, gefolgt von Oberösterreich mit 1,5 Mrd. Euro. Die geringsten Ausgaben verzeichnete das Burgenland mit 186 Millionen Euro.