Erstellt am 10. Oktober 2013, 10:52

Spitzensteuersätze steigen weltweit um 0,3 Prozent. Vielverdiener müssen 2013 etwas mehr Steuern zahlen: Die Spitzensteuersätze steigen heuer nämlich im internationalen Durchschnitt um 0,3 Prozent.

Das geht aus der jährlichen KPMG-Studie "Individual Income Tax Survey" hervor. Mit dem Anstieg setze sich der Trend aus 2012 fort, hieß es am Donnerstag zur Studie. Viele Länder würden so ihre Budgetlöcher stopfen.

Dank der Besteuerung des 13. und 14. Gehalts (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) mit nur sechs Prozent sowie des Gewinnfreibetrags betrage in Österreich die höchste effektive Steuerbelastung für Lohnsteuerpflichtige grundsätzlich maximal 43,7 Prozent, rechnete KPMG vor.

USA hauptverantwortlich für Entwicklung

Für Vielverdiener steige durch die Solidarabgabe der Spitzensteuersatz aber über die Marke von 43,7 Prozent - auf maximal 50 Prozent. Österreich liege damit im "Spitzenfeld", hieß es.

Hauptverantwortlich für den Anstieg der internationalen Spitzensteuersätze sind u.a. die USA. In den Vereinigten Staaten wurde heuer eine Anhebung 35 auf 39,6 Prozent vorgenommen, so KPMG. Auch Slowenien erhöhte die Spitzensteuersätze von 41 auf 50 Prozent. In Großbritannien hingegen wurden die Steuern auf hohe Einkommen von 50 auf 45 Prozent gesenkt.