Erstellt am 06. Juli 2012, 14:14

Spritpreiskorridor ersparte Autofahreren 4 Mio.. Dank Spritpreiskorridor haben sich heimische Autofahrer vergangenes Wochenende zu Ferienbeginn in Ostösterreich einiges beim Tanken erspart, laut Autofahrerclub ARBÖ waren es insgesamt vier Millionen Euro. Von Freitag auf Samstag waren nämlich die Treibstoffpreise an der Rotterdamer Börse kräftig gestiegen.

Die Mineralölfirmen durften dies aber nicht an die Endkunden weitergeben, weil nach der neuen Regelung die Preise für das Wochenende schon am Donnerstag "eingefroren" werden. Allerdings bekamen die Autofahrer den Preissprung in Rotterdam (+2,9 Cent für einen Liter Diesel, +1,5 Cent bei Eurosuper) am Dienstag in vollem Ausmaß zu spüren, wie es in einer ARBÖ-Aussendung vom Freitag hieß.

Der nach Ostern von Wirtschaftsminister Mitterlehner eingeführte Spritpreiskorridor gilt dieses Wochenende zum Ferienbeginn in Westösterreich vorerst das letzte Mal. Mit der Verordnung, die die Autofahrerclubs ARBÖ und ÖAMTC erkämpft haben, sollen Preissprünge zu reiseintensiven Zeiten vermieden werden. Die Mineralölindustrie wähnt darin einen Eingriff in die freie Marktwirtschaft. Konsumenten kritisieren, dass die Preise während des Korridors eingefroren bleiben, also auch nicht fallen dürfen.