Erstellt am 26. Juli 2011, 12:14

Spritverbrauch im ersten Halbjahr gestiegen. Der Spritverbrauch ist im ersten Halbjahr gestiegen, gab der Verkehrsclub Österreich am Dienstag bekannt. In den ersten sechs Monaten 2011 sind demnach rund 4,68 Milliarden Liter Sprit getankt worden - um rund 80 Millionen Liter mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Zunahme sei auf den wachsenden Lkw-Verkehr zurückzuführen, hieß es weiter.

Der Spritverbrauch ist im ersten Halbjahr gestiegen, gab der Verkehrsclub Österreich am Dienstag bekannt. In den ersten sechs Monaten 2011 sind demnach rund 4,68 Milliarden Liter Sprit getankt worden - um rund 80 Millionen Liter mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die Zunahme sei auf den wachsenden Lkw-Verkehr zurückzuführen, hieß es weiter.

Dennoch lag der Spritverbrauch noch unter den Werten vor der Wirtschaftskrise: 2008 waren im ersten Halbjahr 4,70 Mrd. Liter getankt worden, 2007 sogar 4,82 Mrd. Liter. Durch den hohen Spritverbrauch werde Österreich aber die Kyoto-Klimaziele deutlich verfehlen. Damit drohten für die Periode 2008 bis 2012 Strafzahlungen zwischen 600 Mio. und 1.000 Mio. Euro warnte VCÖ-Experte Martin Blum.

Der VCÖ plädiert für eine CO2-Abgabe auf Treibstoffe, damit die Verursacher die Strafzahlung finanzieren und nicht die Steuerzahler allgemein. Außerdem sei die steuerliche Bevorzugung von Diesel ungerecht, da ein Liter Diesel bei der Verbrennung um 13 Prozent mehr CO2 verursache als Benzin.

In Österreich seien drei Viertel des verkauften Treibstoffes Diesel. Der Diesel-Absatz stieg im ersten Halbjahr 2011 um 2,2 Prozent, während der Benzin-Absatz um rund ein Prozent zurückging. Das zeige, dass private Autofahrer aufgrund des hohen Treibstoffpreises verstärkt auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, meint der VCÖ.