Erstellt am 09. November 2011, 00:00

Steigen „Öffi“-Preise an?. FAHRPLANÄNDERUNG / Ab 11. Dezember wird es kleine Änderungen geben. Die Preise werden wahrscheinlich ab Mai erhöht.

Genaue Infos zur Fahrplanänderung ab 11. Dezember finden Sie im Internet unter www.oebb.at  |  NOEN
Alle Jahre wieder versuchen die ÖBB (Österreichische Bundesbahnen), die Fahrpläne an die Kundenwünsche anzupassen. Diesmal werden die Änderungen jedoch nicht besonders gravierend ausfallen. Verbesserungen wird es beispielsweise im Südburgenland auf der Strecke Fehring-Jennersdorf-Szentgotthard geben, aber auch auf der Ostbahn (Wien Südbahnhof/Ostbahn-Kittsee-Bratislava/Petrzalka). Beim Postbus wird es zu keinen nennenswerten Änderungen kommen ( www.oebb.at ).

Preiserhöhung würde Pendler nicht treffen

Was sich möglicherweise ab Mai 2012 ändern wird, sind die Preise. Für die jetzige Fahrplanänderung sei laut ÖBB keine Tariferhöhung geplant. Ab Mai 2012 könnte der VOR (Verkehrsverbund Ostregion) jedoch den Preis für die Zonenkarte wie in Wien von 1,80 auf zwei Euro erhöhen. „Wenn man die Verbundvorteile beibehalten möchte, muss der Tarif auf zwei Euro erhöht werden, denn nur so könnte man mit einer Streifenkarte durchgehend fahren“, erklärt Werner Molik, Kundenbereichsleiter des Verkehrsverbundes. Er verweist jedoch darauf, dass davon sowieso nicht die Pendler, sondern jene Personen, die sich eine einzelne Fahrkarte kaufen, betroffen seien (eine Fahrt von Eisenstadt nach Wien würde dann um 80 Cent mehr kosten). Im Gegenzug dazu profitieren die burgenländischen Pendler von der Preissenkung für die Jahreskarte der Wiener Linien. Denn ab Mai sinkt der Preis von 450 auf 365 Euro.

Auch Südburg-Direktor Heinz Krammer weiß noch nichts von einer geplanten Erhöhung. Er rechnet jedoch auch mit einer Erhöhung der Buspreise im Zuge der Preisanpassungen in Wien.