Erstellt am 18. Juli 2012, 14:25

Steindl sieht Chancen für Nachfolgeförderungen 50:50. Burgenlands Landeshauptmannstellvertreter Franz Steindl hat sich am Mittwoch in puncto Nachfolgeförderungen weniger euphorisch als in der Vergangenheit gezeigt.

 |  NOEN
Er erklärte am Rande einer Pressekonferenz in Eisenstadt, dass eine Normalförderung als Ziel-2-Gebiet "zu wenig" und "sehr schlimm" für das Burgenland wäre. Die Chancen, dass das Burgenland nach der Phasing-Out-Phase als Übergangsregion eingestuft werde, schätze er "50:50" ein.

"Für das Burgenland wäre das deswegen sehr schlimm, weil wir erstens begonnene Projekte im Tourismus, im Gewerbe, im Innovationsbereich nicht fortsetzen können." Zweites Argument sei, dass "unsere Nachbarländer mit hoher Wahrscheinlichkeit als Ziel-1-Gebiet eingestuft sind und dann gibt es ein Riesen-Fördergefälle an der Grenze. Und das wäre ökonomisch sehr schlecht für das Burgenland", so Steindl.

Das klinge zwar pessimistisch, stimmte er einem Journalisten zu, er versuche aber, "wirklich realistisch" vorzugehen, "weil sich natürlich die Finanzsituation in Europa deutlich verschärft hat". Steindl versicherte, dass man "alles daran setzen" werde, "dass wir als Übergangsregion eingestuft werden".