Erstellt am 29. Juli 2011, 11:46

Technische Probleme zwangen Wiener Börse zu Pause. An der Wiener Börse fand am Freitagvormittag vorübergehend kein Wertpapierhandel statt. Grund dafür waren technische Probleme mit dem Handelssystem Xetra, sagte eine Sprecherin. Kurz vor 11:30 Uhr startete der Handel an der Wiener Börse wieder, ebenso in Ljubljana und an der Gasbörse CEGH. Die Pre-Trading-Phase habe um 10:50 Uhr begonnen.

Massive Technische Probleme mit dem Handelssystem Xetra haben am Freitagvormittag die Wiener Börse lahmgelegt. Rund eineinhalb Stunden ist der gesamte Kassamarkt ausgefallen. Betroffen war auch die Partnerbörse Ljubljana, an ebenfalls Xetra zum Einsatz kommt, sowie die Gasbörse CEGH, sagte eine Sprecherin der Wiener Börse zur APA.

Was genau passiert ist, ist unklar. Verantwortlich für den Ausfall sei ein "technisches Problem im Xetra-Handelssystem" gewesen, hieß es. An den Börsen Budapest und Prag, die sich mit der Wiener und der slowenischen Börse unter der Ostbörsenholding CEESEG AG befinden, ist nichts passiert, dort wird nämlich Xetra noch nicht eingesetzt.

Xetra ist das elektronische Handelssystem der Deutschen Börse AG für den Kassamarkt, die Server stehen in Frankfurt am Main. Mehr als 90 Prozent des gesamten Aktienhandels an deutschen Wertpapierbörsen laufen über Xetra. An deutschen Börsen hat es am Freitag aber keine Probleme gegeben.

In Wien wurde der fortlaufende Handel gegen 11:30 Uhr wieder aufgenommen, kurz darauf ging es auch in Slowenien wieder los.